Einzel- und Gruppenunterricht

Die Alltagsregeln sowie die Kommandos des Grundgehorsams lernt der Hund zuerst im Einzeltraining. Durch häufiges Üben in wechselnder Umgebung wird er immer sicherer und kann das Erlernte in einer der Gruppen im Zusammensein mit Artgenossen unter Beweis stellen.

Kleinhundgruppe, „Chihuahua, Yorkie & Co“

Hier treffen sich wöchentlich erwachsene Hunde kleiner Rassen (bis ca. 40 cm Schulterhöhe). Sie lieben es sehr regelmäßige Spielkontakte mit etwa gleichgroßen Artgenossen zu haben.

Das Programm dieser Gruppe ist vielseitig:

Wir unternehmen Spaziergänge, üben Begegnungen mit anderen Hunden aber auch mit Radfahrern und Joggern, machen auf dem Trainingsgelände "Geräteturnen", üben Spiele oder kleine Tricks ein oder lassen es uns an heißen Tagen mit Hundeeis gut gehen!

Die Gruppen der "Großen"...

gestalten sich ganz ähnlich wie „Chihuahua, Yorkie, & Co“.

Des Weiteren üben wir auch kleine Stadtspaziergänge, machen dabei manchmal Besuche in Straßencafes oder Restaurants. Da sich die Hunde in der Gruppe sehr sicher fühlen, haben wir auch schon schwierige Ausflüge mit der Bundesbahn gemeistert. Selbst Fahrstuhlfahren war kein Problem.

Fährtengruppe

An Gerüchen interessiert zu sein, gehört zu den instinktgesteuerten Verhaltensweisen unserer Hunde. Das gezielte Ausarbeiten einer Spur ist für den Hund somit das Ausleben seiner natürlichen Begabung. Es fordert ihn geistig und körperlich.
Gerade für jagdlich interessierte Hunde ist die Fährtenarbeit die Möglichkeit, ihrem Verlangen, einer Spur zu folgen, nachzugeben.
Hunde, die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, werden durch die "Aufgabe" einer Fährte zu folgen, selbstbewusster und sicherer, was sich in Folge auch positiv auf ihr Verhalten auswirkt.

Gruppe für Apportier- und Dummytraining

Apportier- und Dummytraining macht nicht nur Spaß, sondern fördert auch die Konzentration und Geschicklichkeit. Natürliche Verhaltenweisen werden in gewünschte Bahnen gelenkt: Der Hund darf jagen und Beute machen - mit dem Dummy. Hierbei setzt er seine Nase ein und kann seinem Bewegungsdrang nachkommen.
Diese Gruppe findet wöchentlich statt und ist nicht nur für Retriever, sondern auch für Hunde anderer Rassen geeignet.

Erziehungsspaziergänge - social walks

Viele Hundehalter kennen das Problem: der Hund ist sehr gehorsam, gut erzogen und verträgt sich auch mit den meisten Artgenossen - wenn er nicht angeleint ist.

Wird er aber an der Leine geführt, sehen die Begegnungen mit anderen Hunden weniger freundlich und professionell aus - der Hund zieht und zerrt an der Leine, stellt sich auf die Hinterbeine und meist wird dann noch wild gebellt!

Was ist da los? Warum wird der sonst so freundliche Begleiter an der Leine plötzlich so intolerant?
Wir Menschen erwarten ganz selbstverständlich, dass unser Hund ruhig und möglichst teilnahmslos an anderen Hunden vorbeischlendern sollte. Doch dieser Lernschritt muss intensiv geübt werden.

Die Erziehungsspaziergänge führen zu Lernerfolgen Ihres Hundes bei der Begegnung mit Artgenossen. Die teilnehmenden Hunde werden hierbei an der Leine geführt und bekommen aufgrund des besonderen Ablaufs dieser Spaziergänge die positive Erfahrung, dass man auch ruhig an der Leine laufend Artgenossen begegnen kann.
Die Spaziergänge dauern ca. 1 Stunde und finden wöchentlich in wechselnden Umgebungen statt.